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Internet und Information – die wahre Demokratiebasis

Unglaublich, was man in einem halben Jahr politischen Interesses im Internet alles lernt und mitbekommt.

So viel wie man in den klassischen Medien wohl im ganzen Leben nicht erfährt.

Von Fakten, Lügen, Propaganda, Plänen und Missständen, Alternativen und Konstruktivität,

von wahrer Demokratie und Zusammenarbeit, Lobbies und Parteispitzen gegen Parteibasen,

einfach grandios.

Das Internet ist Ur-demokratisch.

Webseiten, Communities, Peer-to-Peer, Blogosphäre, Web 2.0.

Überall stehen die einzelnen Personen im Vordergrund, nicht mehr die Werkevermittler.

Und genau diese Systeme der Transparenz, der Zusammenarbeit gilt es zu bewahren, als neutrale Gebiete frei von einseitiger Einflussnahme beziehungsweise deren Auswirkungen.

Abstellen kann man sie nicht, aber durch Netzwerke von vertrauenswürdigen Quellen und Kommentaren erfährt man Transparenz wie man sie im durch Parteipolitik, Lobbyarbeit und Vetternwirtschaft verseuchten Leben aus Politik, TV, Zeitungen und Zeitschriften kaum findet.

Nur wenige Journalisten können sich noch zu Recht als solche bezeichnen.

Das Internet vergisst nichts. Es ist ein ewiger Speicher (fast) allumfassenden Wissens, verfügbar wann immer du es möchtest.

Und das ist wahre demokratische Substanz, die beste Forschungssubstanz.

Die beste und einzig wahre Basis für richtige Demokratie sind informierte Bürger.

Bürger die wissen was abgeht.

Propaganda wie wir sie aktuell am demagogischsten bei Frau Zensursula gesehen haben führt nicht zu Demokratie sondern ins Gegenteil.

Wird das Volk zum Narren gehalten kann man die Staatsform am besten wohl noch als Pseudo-Demokratie bezeichnen.

Wer aus falschen Informationen heraus oder aus Gewohnheit wählt, der wählt nicht mehr demokratisch.

Vielleicht fasse ich den Begriff Demokratie hier zu weit?

Macht nichts. Er muss so breit gefasst werden, damit er erhalten bleibt.

Was bringt eine Demokratie ohne (wahre) Information?

Nichts. Sie wird nicht lange bestehen.