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Server Umgezogen – Anbieter Gewechselt

Meine Daten sind diese Woche umgezogen. Vom supergünstigen und einstmals einwandfreien Server4You Root-Server zu einem Host-Europe vServer.

Nunmehr seit erster Jahreshälfte diesen Jahres (war es so März? April?) gab es mal mehr mal weniger häufig (zeitweise extrem schlimm) Verbindungsprobleme zum alten Server. TCP schien nicht mehr durchzukommen, UDP schon. So konnte man SSH und HTTP nicht mehr verwenden, und in Mumble keine Kanäle mehr wechseln, geschweige denn verbinden. Wenn man dagegen schon auf dem Mumble Server war konnte man sich weiterhin problemlos unterhalten. Woran das nun letztlich lag weiß ich bis heute noch nicht. Und das blödeste: Der Vertrag war schon ein volles Jahr verlängert, und damit zunehmend überteuert für die vorhandene Hardware.

Entsprechend erfreut war ich als ich gesehen habe dass es mittlerweile sowohl bei HostEurope wie auch bei Server4You monatlich kündbare Verträge gibt. Hervorragend!

Mit dem Umzug einher ging ein frisch aufgesetztes System und verbesserte Hardware. Vor allem bei der Pirate Gaming Webseite sieht man das; die läuft jetzt wesentlich schneller (die Seite an sich ist nicht besonders schnell/effizient; daher sieht man das dort). Wie viel Luft noch ist, beispielsweise für Game-Server, wird sich zeigen.

Nun, warum bin ich zu HostEurope gewechselt? Mit den oben genannten Verbindungs-Problemen war mir klar, dass ich von Server4You als Anbieter weg wollte. HostEurope war eine Empfehlung (von natenom).

Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Während sich bei Server4You, dem günstigen Preis entsprechend, selbst für Basis-Funktionalitäten wie Neustart mit Kosten verbundene Zusatzpakete finden ist dies bei HostEurope nicht der Fall. Das Kundeninterface ist sehr klar und ansprechend, wenn auch manchmal nicht sehr durchsichtig (und vom Layout klar erfassbar), bietet aber alles was man braucht. Bei den Domains habe ich direkt geprüft ob man Reverse-DNS eintragen kann; und man kann.

So weit so gut. Pings sind gleich kurz, aber bisher hatte ich beim neuen Anbieter noch keinerlei Probleme; im Gegensatz zum Alten. Ob das so bleibt wird sich zeigen. Der Ersteindruck ist aber klar: Etwas höherer Preis für ein viel-mehr an Leistung. Und zuverlässiger sieht es an allen Ecken und Enden aus. Der Wechsel vom Root-Server zum vServer ist eigentlich auch kein Problem. Hat Nach-, aber vor allem auch Vorteile.

Als Webserver kommt erneut Nginx zum Einsatz. PHP wird dieses mal nicht über dotdeb Repository und PHP-FPM, sondern über php-cgi eingebunden. Das Nginx-Setup habe ich weiter mit passenden Inklude-Konfigs verbessert/strukturiert (ich hatte schon einmal über Konfiguration mit Includes geschrieben). Damit fällt dieses Drittparteienrepository auch erst einmal weg.

Mumble ist in den offiziellen Debian Repositories aktuell nur in der Version 1.2.2 verfügbar. Für 1.2.3 habe ich das mcf Drittparteienrepository mit niedriger Priorität eingebunden und das Mumble-Paket dann manuell und explizit gewählt/aktualisiert. Somit habe ich die für Mumble benötigten Pakete aus den offiziellen Quellen und Mumble in der neuen Version eben aus einem anderen.

Zu diesen Setups folgen eventuell nochmal separate Beiträge, die die Einrichtung im Detail, oder zumindest genauer, beschreiben.