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Warum Wale Stranden? – Und Fidel Castro; Cuba Themenwoche bei 3sat

Gerade auf 3sat Warum stranden Wale (2teilig) – Eine Detektivgeschichte – Film von Volker Barth geschaut (gibt auch eine Webseite zum Film/Projekt/Infos oder was). Schon schockierend wie immer noch alle Nationen auf so ein schĂ€dliches Sonar setzen.

Interessante Erkenntnisse:

Evtl. stranden nur die wenigsten betroffenen Wale; die desorientierten, benommenen Wale treiben auf hoher See und werden etwa von Haien gefressen.

Einer untersuchten Walart vibriert der Kiefer bei der Sonarfrequenz gerade am stĂ€rksten (darĂŒber und darunter schwĂ€cher).

Feine BlutgefĂ€ĂŸe am/im Gehör (das bei den Walen auch mit dem Kiefer zusammenhĂ€ngt) sind eng verbunden mit bestimmten Fettschichten die Töne leiten. Wenn zu viel von diesen sich ins Blut lösen ist das auch beim Menschen tödlich.

Das Sonar ist laut. Sehr laut.

Die durch den Schall erzeugten Vibrationen begĂŒnstigen das Bilden von Luft im Blut stark.

Ein gezeigter Wal (Bild und Beschr.) sind sogar die Augsadern geplatzt.

Die meisten/viele Meeresforschungsprojekte sind von der Navy gesponsert.

Bei Strandungen waren regelmĂ€ĂŸig parallel Marinemanöver durchgefĂŒhrt worden.

Wirklich schade um diese sozialen, intelligenten Tiere.

Der Film / Die Doku beschreibt wie die Reporterin der Frage warum Wale stranden auf den Grund geht.

Er ist sehr gut gemacht.

Gestern Abend habe ich ĂŒbrigens noch eine Doku ĂŒber Fidel Castro, den Cubanischen RevolutionĂ€r und aktuellen PrĂ€sident gesehen. 3 Tage lang wurde er von einem Reporter begleitet und befragt.

Der Mann ist Ă€ußerst sympatisch. Zuletzt hatte er sich ja auch fĂŒr Wikileaks ausgesprochen, wenn ich mich recht erinnere. Großartiger, sympathischer Mann.

Wusstet ihr, dass in Cuba keine Parteien sondern ReprĂ€sentanten direkt gewĂ€hlt werden? (Die dann wiederum die Region reprĂ€sentieren usw.) Wesentlich besser, wenn ihr mich fragt. Direkte Demokratie eben; nicht Parteien die sich dann selbst aussuchen wen sie schicken (auch wenn sie bei uns zuerst festlegen mĂŒssen wer, bevor sie zur Wahl stehen).