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JMStV verbesserbar?

via JuPIs zu Aufruf zu konstruktiver Kritik zum JMStV

Mein Kommentar:

„dass Kinder aktiv, aber geschĂŒtzt vor Pornografie, Gewalt und dergleichen am WWW teilhaben können”

Schlicht nicht möglich.

Man kann maximal Freiheit (sich Inhalte anzusehen und sich zu informieren) und Gleichheit (der Daten) mit Sperren/Zensur abwÀgen, die wiederum im Aufwand explodieren.

IMHO nicht praktikabel.

Möglich ist Kinder mit Whitelists (also alles gesperrt bis auf explizit erlaubte Domains) und ggf. Begleitung ins Netz einzufĂŒhren und Medienkompetenz zu stĂ€rken.

Und die Medienkompetenz, mit der selbstÀndigen und kritischen Einordnung von Inhalten und einen Link auch mal nicht zu klicken ist das was wichtig und möglich ist.

HierfĂŒr braucht es keine JMStV Novelle sondern hier sollte in Schulen (schon an Hauptschulen) entsprechend reagiert werden und fĂŒr Eltern Informationsmaterial und Hilfestellungen angeboten werden.

Bei den Whitelists wiederum gilt es einen dynamischen mechanismus einzubauen, welcher das einfache und schnelle erweitern dieser Liste ermöglicht.

(Use-Case: Etwa bei Wikipedia einen Quellenlink gefunden zu einer wissenschaftlichen Arbeit, deren Domain blockiert ist.)

Ein schlichtes blockieren fĂ€nde ich nicht akzeptabel. Auf hoher Landesebene wĂ€re dies sicher zu trĂ€ge, und mĂŒsste auch lokal erweiterbar sein.

Wie anfangs erwĂ€hnt fĂŒhrt dies alles aber zu explodierendem Aufwand.

Domains und Domaininhaber Àndern sich, Domains können beliebig viele Sub-Adressen haben die auf ganz andere Inhalte verweisen oder enthalten, und eine Domain kann auch beliebig viele Inhalte bereitstellen.

Aufgrund der globalen Vernetzung ĂŒber Aber-Millionen Domains hinweg ist ein stĂ€ndiges freischalten und kontrollieren von Inhalten aber kaum möglich.

Meine Lösung wie gesagt das heranfĂŒhren der Kinder in einem „kleinen” Internet. Danach gilt es recht schnell dieses Netz auf das globale Netz zu erweitern. Der Wissensdurst darf nicht an einem goldenen KĂ€fig enden.